WILLIAMSON WHISKY

WILLIAMSON WHISKY

Welche Brennerei steckt dahinter?

Die Brennerei hinter dem Namen „Williamson“ kennen meist nur eingefleischte Whiskynerds. In der breiten Masse ist der Name jedoch relativ unbekannt. Dabei steckt eine der bekanntesten und beliebtesten Brennereien dahinter: Laphroaig.

In Kürze werden wir selbst einen 15 Jahre alten Williamson veröffentlichen. Die Besonderheit: Es ist ein Single Malt Whisky. Warum das besonders ist, das erfährst du in diesem Beitrag.

WAS ZEICHNET WILLIAMSON AUS

Williamson Whisky ist in der Regel „teaspooned“. Das bedeutet, dass ein Fass Single Malt mit einem Teelöffel Whisky einer anderen Brennerei verschnitten wird. Das ist natürlich nicht schmeckbar (und ich bezweifle ehrlich gesagt, dass wirklich jemand mit einem Teelöffel durch die Lager von Laphroaig rennt) aber so darf sich der Whisky nicht mehr „Single Malt“ nennen. Der Teelöffel anderer Whisky reicht aus, dass der Whisky nun defacto ein „Blended Whisky“ ist. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel, denn es gibt immer mal wieder „Single Malt“ Williamsons. Ein solches konnten wir finden und ergattern.

WARUM NENNT LAPHROAIG SEINEN ABLEGER „WILLIAMSON“?

Bessie Williamson war die erste Frau, die jemals eine schottische Brennerei geleitet hat. Elizabeth Leitch "Bessie" Williamson führte bereits zu Zeiten des zweiten Weltkrieges die Laphroaig Brennerei, urspünglich war das jedoch nur übergangsweise gedacht. Doch sie machte das wohl so gut, dass sie nach dem Tod des damaligen Besitzers Hunter im Jahre 1954 die komplette Kontrolle über die Geschicke der Brennerei übernahm.

WAS KOSTEN UNABHÄNGIG ABGEFÜLLTE LAPHROAIGS / WILLAMSONS

Es gibt nicht allzu viele unabhängig abgefüllte Laphroaig Whiskys. Und wenn, dann sind diese kaum bezahlbar. Da wir gerade einen 15-jährigen Single Malt und Single Cask Williamson in der Pipeline haben, kucken wir natürlich immer mal, wo die Marktpreise so liegen. Die Namensrechte von Laphroaig sind nochmal einiges teurer, als die von Williamson (es ist derselbe Inhalt im Fass). Aber die Preise lassen aufhorchen. Der (wirklich super-leckere) Laphroaig Lp10 kostet im Handel um die ca. 265 Euro, für die Halbliterflasche. Der ebenfalls leckere Vertreter von Hunter Laing ist mit ca. 200 Euro einiges darunter, wobei hier auf die Fassstärke verzichtet wurde. Bei den Beispielen wurde aber tatsächlich die teure Laphroaig Lizenz erworben: Teurere Markenlizenz -> teureres Endprodukt. Aber das heißt nicht, dass Williamson Schnäppchen sind! Es ist halt immer noch ein Laphroaig in der Flasche. Vergleichbare Williamsons (Single Malt, nicht Teaspooned, >15 Jahre alt, Fassstärke, Single Cask) kosten dann in der Regel zwischen 160 und 190 Euro. Wir haben uns vorgenommen, dass er nicht über 150 Euro kosten darf. Das wird zwar eine spitze Kalkulation, aber für euch machen wir das klar ❤️.